Mitglied bei einer Wohnungsgenossenschaft


Rund 2000 Baugenossenschaften gibt es in Deutschland. Mit über zwei Millionen Wohnungen und mehr als drei Millionen Mitgliedern. Die ältesten Genossenschaften stammen noch aus der Frühzeit des Genossenschaftsgedankens und sind über 100 Jahre alt.
Das Wohnungsunternehmen “FRANKENHEIM” e. G. wurde am 09.März 1925 gegründet.

Die Genossenschaftler der Gründerzeit waren ihrem Staat weit voraus. Während in den deutschen Ländern sich das Stimmrecht noch nach dem Einkommen richtete, sollte es bei den Genossenschaften das Prinzip der direkten Demokratie geben: Jeder hatte eine Stimme.

Genossenschaften sind ähnlich organisiert, wie andere Wirtschaftsunternehmen. Es gibt einen Vorstand, der die Geschäfte führt. Es gibt einen von den Mitgliedern aus ihrer Mitte gewählten Aufsichtsrat, der diese Geschäftsführung kontrolliert. Und es gibt mindestens einmal im Jahr die Mitgliederversammlung in der über die Grundsätze der Geschäftspolitik entschieden wird.

Was macht das Wohnen bei Genossenschaften attraktiv?

Das ist einmal die Tatsache, dass man als Mitglied einer Genossenschaft gewissermaßen "Mieter im eigenen Haus" ist. Das gibt nicht nur ein gutes Gefühl, sondern verschafft auch - außer man zahlt dauernd die Miete nicht, demoliert die Wohnung oder lässt den nötigen Gemeinschaftssinn vermissen - lebenslanges Wohnrecht. Das Genossenschaftsrecht schützt also das Wohnen besser als das normale Mietrecht.
Vor allem aber: Wohnungen bei Genossenschaften sind keine Spekulationsobjekte. Das bedeutet wirtschaftlich angemessene Mieten und hohe Investitionen in die Erhaltung. Das Wohnungsunternehmen "FRANKENHEIM" e. G. hat allein in den vergangenen 5 Jahren etwa 10 Millionen Euro in Instandhaltung, Modernisierung und Neubau investiert. Im Durchschnitt annähernd 2 Millionen Euro jährlich.

Baugenossenschaften sind Wirtschaftsunternehmen mit erheblicher Wirtschaftskraft die straff und gut organisiert sein müssen, damit sie konkurrenzfähig bleiben und am Markt Erfolg haben. Denn ohne wirtschaftlichen Erfolg nützt die beste Gesinnung nichts. Erfolg wird in der Wirtschaft in Renditen gemessen. Doch der Kapitalgewinn von Baugenossenschaften besteht weniger in Zinsen. Unsere Renditen heißen: Besser gepflegte Wohnungen mit einem freundlichen Umfeld, eine gute Bausubstanz, die noch für unsere Enkel bewohnbar bleibt, Investitionen in eine gesicherte Wohnzukunft.
Für dies braucht man Fachleute. Ohne Verwaltung, Hierarchie und Bürokratie kommen wir nicht aus.
Worum wir uns bemühen: Den Alltag menschlicher zu verwalten, die Probleme unserer Mitglieder ernst zu nehmen, freundlich zu sein, Lösungen zu finden.
Das gelingt auch uns nicht immer.

Die Grundideale der Genossenschaften

Darüber wollen wir die wichtigsten Grundideale niemals aus dem Auge verlieren.
Selbsthilfe, Selbstbestimmung, Selbstverwaltung, Selbstverantwortung - das sind die Säulen, auf denen das genossenschaftliche Denken aufgebaut ist. Dafür ist einst gekämpft worden. Es lohnt auch heute, darüber noch einmal nachzudenken. Denn längst haben sich neben diesen hehren Grundsätzen, um die in anderen Ländern dieser Erde noch gekämpft wird, andere entwickelt, die nicht ganz so fein sind. Die Selbstsucht, beispielsweise oder das böse “jeder ist sich selbst der Nächste”. Dieser Zeitgeist hat vor den Genossenschaften nicht halt gemacht. Dabei ist es doch klug, nicht nur die eigenen vier Wände, sondern das Ganze zu sehen und zu fördern. Dabei macht es auch Mut, sich ums Allgemeine zu kümmern. Und es gibt Kraft, die Nachbarschaft zu pflegen. Es gibt Selbstbewußtsein. Auch Einsamkeit ist eine Not. Und Egoismus eine Krankheit unserer Zeit. Mag auch das Wort Solidarität manchem veraltet und gar klassenkämpferisch klingen. Es heißt doch nichts anderes als Gemeinsinn oder Zusammengehörigkeitsgefühl.
Weitere allgemeine Informationen über Wohnungsgenossenschaften finden Sie beim Gesamtverband der Wohnungsunternehmen GdW.

Interessante wissenschaftliche Informationen über Genossenschaften gibt es beim Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen Nürnberg.

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